Sonne und Föhn in der Bündner Herrschaft

  • Vorzügliches Hotel an ruhiger Lage mit wunderbarem Panorama
  • Klimatisch vielseitig – von der Weinbauregion bis hinauf zur Alpwirtschaft
  • Anspruchsvolle Touren - mit einigen sich lohnenden Höhenmetern
Sonne pur in der Bündner Herrschaft

Mildes Klima und kalkhaltige Böden beeinflussen die hervorragenden Weine der Bündner Herrschaft. Sie zählt zu den wärmsten Weinregionen in der deutschsprachigen Schweiz. Besonders im Herbst, dank dem Einfluss des Föhns, ist es meist nebelfrei und noch angenehm warm. Dies wollen wir ausnützen und planen deshalb unseren Aufenthalt bevorzugt im September oder Oktober. Natürlich gehört auch eine spontane Weinprobe eingeplant. Diese vier (oder fünf) Velotage sind mit E-Bike einfach zu fahren. Die vielen Höhenmeter, hinauf auf die Berge erfordern jedoch einiges an Ausdauer und Kondition.

Der folgende Reisevorschlag beinhaltet 5 Tage. Das heisst, es sind 4 oder 5 Tage möglich; nach Wunsch kann ein Tag ausgelassen werden.

Unser Reiseprogramm

1. Tag

Erster TagIndividuelle Anreise in die Region Bündner Herrschaft. Treffpunkt: Im späteren Sonntagvormittag beim Hotel. Anschliessend machen wir einen kurzen und gemütlichen Ausflug durch die Rebberge der Bündner Herrschaft Richtung Chur zu unserem Mittagshalt. Wir Unterländer kennen Chur in der Regel nur vom Durchfahren auf der Autobahn ins Bündnerland. Die Hochhäuser auf der linken Autobahnseite wirken nicht sehr einladend. Aber die geschichtsträchtige Altstadt von Chur lädt ein zum Verweilen. Wir fahren rechtzeitig zurück ins Hotel für den Check-In und anschliessendem geselligen und kulinarischen Teil unseres Abends.

Tagesleistung: 47 km, 570 Hm

2. Tag

Zweiter Tag Heute starten wir mit einer Bahnfahrt. Die RhB ist bestens ausgerüstet für den Velotransport. Wir nehmen deshalb den Zug in Landquart. In Tamins steigen wir aus und starten unsere Velotour Richtung Kunkels. Der Aufstieg ist steil, aber oben auf der Passhöhe angekommen, geniessen wir unseren wohlverdienten Kaffeehalt. Die Abfahrt Richtung Vättis wird das Highlight unserer Tour; das idyllische Tal scheint in der Neuzeit stillgestanden zu sein. Eingangs Vättis biegen wir links ab ins Calfeisental. Es ist nochmals einiges an Höhe zu bewältigen, aber es lohnt sich. Hinten im Tal liegt die ehemalige Valsersiedlung St. Martin. Eine kurzes sich Eindenken in die Zeit der Valser ist ein Muss. Das karge Leben, hier im schattigen unwirtlichen Calfeisental können wir uns heute nur noch schwer vorstellen. Heutzutage ist es aber anders: es erwartet uns zu unserem Mittagshalt eine prima Küche. Auf der Rückfahrt folgen wir dem Wasserlauf der Tamina über Pfäfers zurück in die Bündner Herrschaft.

Tagesleistung: 52 km, 1680 Hm

3. Tag

Dritter Tag Heute machen wir einen Abstecher ins Prättigau. Anfangs folgen wir dem Fluss entlang durch die Talsperre nach Schiers. Hier angekommen gibt es Einiges an Höhenmeter zu bewältigen. Wir unterbrechen unsere Bergfahrt mit einem Kaffeehalt. Weiter geht es aufwärts zu einem Maiensäss. Hier erwartet uns Gastfreundschaft pur. Wir werden wir überrascht mit einer speziellen regionalen Menukarte. Wir nehmen uns Zeit und geniessen das wunderbare Panorama der Prättigauer Alpenwelt. Die Rückfahrt wird easy; es geht nur noch abwärts. Rechtzeitig erreichen wir unsere Unterkunft und machen uns bereit für die bevorstehende Weinprobe und zu unserem letzten gemeinsamen Abend.

Tagesleistung: 50km, 1310 Hm

4. Tag

Vierter Tag Heute, unser letzter Tag, unternehmen wir noch einen Ausflug auf die andere Talseite. In Pfäfers machen wir einen kurzen Halt und besuchen die barocke Klosterkirche. Weiter geht’s Richtung St. Margrethenberg. Wir geniessen hier ein letztes Mal ein imposantes Panorama Richtung Churfirsten, Rheintal, St. Luzisteig und gegenüberliegende Bündner Herrschaft. Nach einer tollen Talfahrt geniessen wir unser letztes gemeinsame Mittagessen. Rechtzeitig verladen wir unser Gepäck und sind bemüht noch vor dem Feierabendverkehr nach Hause zu kommen.

Tagesleistung: 30 km, 1050 Hm

Option (5 statt 4 Reisetage)

Fünfter Tag Heute fahren wir nordwärts, Richtung Bodensee. Angangs durchfahren wir die Rebflächen der Bündner Herrschaft. Dann geht’s bergauf zur St. Luzisteig. Dieser Übergang ist ein geschichtsträchtiger Ort. Schon zu Römers Zeiten hatte dieser Pass Richtung Norden eine strategisch wichtige Bedeutung. Anfangs fahren wir durch offene Weiden, bespickt mit grossen alten Eichen, die schon einiges erlebt haben müssen - eine wunderbare Landschaft. Ab der Passhöhe heisst es nochmals zünftig in die Pedalen, hinauf zum Fläscher Berg. Die letzten 200 Meter (zu Fuss) zum Regitzer Spitz belohnen uns mit einer prachtvollen Aussicht ins Sarganserland und Richtung Bodensee. Es folgt eine genussreiche Abfahrt Richtung Ländle und dann auf die andere Talseite nach Werdenberg. Wir geniessen unser Mittagessen und die Idylle der kleinsten Schweizer Stadt. Am Nachmittag fahren wir auf der linken Talseite zurück in die Bündner Herrschaft.

Option

Nach Wunsch der Gruppe, sind 4 oder 5 Reisetage möglich

Ideale Reisezeit

Mitte April bis Mitte Juni
Anfang September bis Ende Oktober

Kosten

Richtpreis pro Person für 4 Tage und 6 Teilnehmer: Fr. 1’000.-

Alfons Beerli

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